Manchmal ist der da, dieser Gedanke, dieses Gefühl, diese Ahnung. Dieses dran glauben wollen oder können. Oder aber dieses nicht daran denken wollen. Die Frage nach dem warum und wieso stellt sich dabei eigenartigerweise nicht. So ein Mist, man hat es eben nicht so einfach Gefühl, Bauch und Kopf auf eine Linie zueinander zu bringen.
Auf der Bauchseite braut sich etwas zu einem Etwas zusammen. Der Kopf mag es nicht erfassen können.
Und dann schlägt sich auch noch das Gefühl pingpongartig zwischen Glauben, Hoffen und Wissen hinundher. Komplett losgelöst von allem. Vor allem von einem selbst. Die Klarheit bekommt immer etwas trübes oder aufblitzendes. Undefinierbar. Unverständlich. Nicht begreifbar.
Man verbringt viel Zeit mit der Suche nach dem was man sucht. Im Augenwinkel begreift man nach und nach, ganz langsam, das man nicht DIESES sucht, sondern die Suche nach DEM das eigentliche Ziel ist. Eine Suche, die zur Endlosigkeit verdammt ist.
Das was man sucht, kann man gar nicht finden, weil man gar nichts finden möchte. Es gibt kein Ziel außer die Ziellosigkeit.
Die Verdammnis der Endlosigkeit bleibt die unerfüllbare Erfüllung des Ganzen.
Man sucht und sucht und sucht ist aber nicht in der Lage im Zwischenziel sein ursprüngliches Ziel zu erkennen. Die ganze Wahrnehmung ist auf die Unerfüllbarkeit in ihrer kompletten Erscheinung ausgerichtet. Jeder Zweifel stützt alles was ist. Was war. Was kommt und bleibt. Für vorher. Für jetzt. Für nachher. Für immer.
Die Vergänglichkeit des Ganzen erreicht eine Beständigkeit, die Ihres Gleichen sucht. Sucht ist das was treibt. Nach dem Mehr, was nicht vorhanden ist. Nach dem Irrealen nach dem Unerreichbaren. Unmögliches, das sich nicht in bekannte Worte fassen läßt, In kein heute und bis jetzt bekanntes!
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