“Kick it” schreit eine Stimme durch den durchwachsen dunstigen Morgen. lange Zeit, bevor ich mich umsehen kann, bemerke ich, wie sich mein Körper ruckartig beschleunigt. Immer noch bevor ich denken kann ziehen Dinge an mir vorbei.
Eine Handvoll Füße die versuchen mich weiter zu beschleunigen; sieben, acht rote Quader die Spruchbänder ausspucken, deren Sinn sich mir erst in vier, fünf Tagen vollständig erschließen wird.
Mit meinem Kopf stupse ich eine Steinkugel an, die somit vor mir her fliegt.
Ich breite die Arme aus und versuche die Richtung und Höhe zu beeinflussen. Nach acht nunmehr ruckartigen Bewegungen gerate ich in einen Fluß. Klatschnaß, aber ungebremst geht die Reise weiter. Ich gewinne die alte Flughöhe wieder. Mit jedem Meter ändern sich Sichtweisen. Manche von Blau zu Orange. Andere von Rot zu Grün. Und ganz andere von Gelb zu Violett.
Im Meer der Farben berausche ich mich. Alles wird mit einer Leichtigkeit durchsetzt. Vieles verläßt die Erdanziehungskraft und baut neue Städte um meine Flügel. Entstanden aus mir und gesteuert. Auf der Reise sein und zugleich angekommen.
Endlich in dem sein, in dem man ist und sein kann!

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