Da. Da bist du. In meinem Leben. In meinen Gedanken. In meiner Zeit.
Du nimmst sie mir. Zerreißt sie. Zerteilst sie. Zerfetzt sie.
Und dann, mit vollen Händen, wirfst du sie in die Luft.
Bis sie sich zu einem riesigen Berg, der blau schimmert, verformt hat.
Ich stehe da und sehe zu. Immer weiter entfernt. Dann. Dann. Dann.
Dann laufe ich los. Schneller. Immer schneller. Immer rasanter. Ich nehme Fahrt auf. Immer wahnsinniger. Immer unglaublicher. Der Absprung kann nicht mehr weit sein. Im Erreichen des selben greife ich deine Hand.
Zusammen fliegen wir und kreisen. Und kreisen. Und kreisen. Kreisen. Kreisen.
Um das. Um dieses. Um anderes. Um sich selbst.
Selbstlos - Schwerelos. Immer höher, immer weiter. Weiter. Weiter. Weiter weg vom Hier. Hin zu anderen Dingen.
Am Ende des Sprunges gibt es eine kaum hörbar Landung auf dem blauen Berg.
Der Aufprall wird gedämpft. Wir versinken im Blau. Das was meine Hand umschließt verlangsamt die Geschwindigkeit. Nach dem Stillstand läuft es los und zieht mich durch Gänge dem Licht entgegen.
Dort wartet ein neuer Tag darauf, das er beginnt.
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